neulich im regen kam mir einer entgegen. seine gedanken waren unklar. seine haltung war keine und seine schuhe waren alt. grundlos alt. es waren dreckige, zerlumpte, verschwitzte und lederlose schuhe. herrenlose schuhe. schuhe ohne herkunft. ohne zukunft. sie sassen ihm wie angegossen. so aufgelöst wie sie waren, war auch er. diese schuhe gingen an mir vorbei und ich schaute ihnen nach. meine gedanken verfingen sich an ihnen. ich lief und lief und meine gedanken verfingen sich und verfingen sich. ich lief durch den regen, durch die strassen, durch das einkaufszentrum, durch die bahnhofshalle, durch leute hindurch, durch den zoo, durch die nacht, durch afterhours, durch schlamm und matsch, durch wiesen und wälder, durch weiten und welten bis meine sohle durch war. da kam mir einer entgegen. es begann zu regnen und er schaute meinen schuhen nach.